In St. Martin oder wie man hier sagt - Meschtn gibt es laut dem Bürgermeister keine chinesischen Einwohner – bis heute. Denn ab heute bin ich da und darf es die nächsten vierzehn Tage über sein. Ich wurde heute vom Herrn Bürgermeister, Manfred Danklmaier himself von der Eröffnungsfeier im Liezener Hotel Karow abgeholt und in meine Unterkunft dem Gasthaus Mayer in St. Martin – nein Meschtn geführt. Vielleicht besteht auch die Möglichkeit, dass ich, gemeinsam mit meiner Kontaktperson dem Herrn Gottfried Gruber den Grimming besteige, bzw. schau ma mal wie weit i rauf kum. Also Grimma – wir kimma! Guade Nocht aus Meschtn und Furtsetzung fulgt …

Jin Yan

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Die Chinesischen Götter, sind wie alle Götter sehr neugierige Wesen. Sie wollen immer über die wichtigen Dinge auf der großen weiten irdischen Welt informiert werden. So kam es, dass ein alter weiser Drachengott seine Macht in eine gewöhnliche rote Papierlaterne hauchte. Als die Laterne mit seinem Atem in Berührung kam, fing sie an einigen Stellen zu Brennen an. Wie im handumdrehen fraß sich das Muster fliegender Drachen in das Material. Das war die Seele des Drachengottes. Mit dieser Magie, wurde die Laterne auf eine lange weite Reise geschickt. Über flache Steppen, große Wüsten, weite Meere und undurchdringliche Gebiete irrte die die rote Drachenlaterne auf der Welt herum – auf der Suche nach einem ganz besonderen Ort. So vergingen unzählige Jahre des Wandels.

Das Schicksal entschied an einem heißen Junitag im Jahre 2010, dass die Suche ein Ende haben sollte. Begleitet von tausenden Sonnenstrahlen und einem günstigen warmen Wind, flog die Laterne über sanfte Hügeln und markante Berge, bis sie  an Höhe verlohr und sanft Richtung Boden schwebte, wo sie schließlich an einem Schild hängen blieb. Es wird sich zeigen, ob und was die Götter zu hören bekommen werden von den Bewohnern eines Ortes Namens St. Martin am Grimming.

Jin Yan

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In der Straßenbahn

Drei Buben, etwa zwölf Jahre alt, zwei davon zum dritten: „Haha, du hast einen Türkenflaum! Türkenflaum, Türkenflaum!“ Die beiden sind Milchbubis, blond und klein. Der andere hat dunkle Haare, dunkle Augen, ein bisschen dunkler gefärbte Haut, größer als die anderen und seine Oberlippe ziert eine zarte Spur von Barthaaren. „Ich bin Ägypter,“, sagt er ruhig, „nicht Türke.“ „Haha, Ägypterflaum, Ägypterflaum, haha!“

Kateřina Černá

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Montag, 28. Juni 2010, 10:05 Uhr

Unsere Mission – die Erkundung neuer Orte. Das Ziel: St. Martin am Grimming.  Ausgerüstet mit einem Frühstücksburger von Mc. Donald’s und Getränke fuhren wir, Agent R. und ich immer dem Navi nach. Stehts bereit –  mein “Drittes Auge” die hellrosarote Digital-Spezialkamera. Liezen – gut – das Ziel ist nah, die Aufregung wird größer. Plötzlich hieß es STOP – St. Martin am Grimming – und wir stoppten – Uhrzeit – 12:28 Uhr – Agent R. und ich stehen vor der Bushaltestelle – dem zentralen Verkehrsknotenpunkt des Zielobjektes. Als Beweisfoto montierten wir eine chinesische Drachenlaterne am Schild. Mission erfüllt - I’ll be back …

Jin Yan

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Leben erzählen*

Schnell laufen die Monate,

Ihre Haut, die Jahre,

wird bemerkbar älter,

und ich messe sie nach den gefüllten Blättern

in meinen Notizbüchern,

den Schneefällen

und der Anzahl von Dateien in meinem Laptop.

Lustig…

Die Zeit Frau zu sein,

die ich ab und zu finde,

um meine Nägel zu lackieren

und die Haarfarbe zu erfrischen

nutze ich heute

und schaue fern

tief inspiriert

ja, tief inspiriert

erzähle ich mir dann mein eigenes Leben

wie es bisher hätte sein können

wenn Leichtigkeit und Gier

das Alles meiner Seele würden…

Traurig…

Während ich schreibe

und meine kaputte Internetverbindung mich auf die Nerven geht,

kommt mir es wieder in den Sinn …

Heute ist mein letzter Sonntag zuhause,

hier gegenüber der Herz-Jesu Kirche

und ich verstehe weshalb in diesen Tagen nicht ausgehen

und das Rauschen der Blätter im großen Baum hören wollte

beim Bächlein der nach den Regen zu einem richtigen Fluss wächst.

Ich vermisse bereits jetzt die künftigen Monate

Schnell laufen sie

Ihre Haut, die Jahre,

wird bemerkbar älter

und ich wünsche heute niemandem

in meiner Haut zu sein.

27.Juni 2010

* Leben erzählen ist eine Schreibwerkstätte in Graz, in der seit März 2009 mein Schreiben auf Deutsch üben konnte.

Të rrëfesh jetën

Shpejt shkojnë muajt,

lëkura e tyre, vitet,

bëhet dukshëm më e vjetër

dhe unë i mas ata me fletët e mbushura

në librat e shënimeve,

borën e rënë

dhe numrin e dokumentave në laptopin tim.

Komike…

Kohën për të qenë femër

të cilën e gjej me raste

për të ngjyrosur thonjtë

dhe për të freskuar ngjyrën e flokëve

e shfrytëzoj

dhe shoh televizor sot

thellësisht e frymëzuar,

po, thellësisht e frymëzuar

i rrëfej në vazhdim vetes jetën time

sesi ajo do të kish qenë deri tani

sikur lehtësia dhe lakmia

të bëheshin gjithçkaja e shpirtit tim.

E trishtueshme…

Ndërkohë që shkruaj

dhe linja e prishur e internetit më ngre nervat,

më vjen përsëri në mendje…

Sot është e djela e fundit në shtëpi,

këtu përballë Kishës së Zemrës së Krishtit

dhe kuptoj pse gjatë këtyre ditëve nuk doja të dilja

dhe doja të dëgjoja fëshfërimën e gjetheve në pemën e madhe

pranë përroit që pas shirave rritet në një lumë të vërtetë.

Më mungojnë që tani muajt e ardhshëm

Shpejt shkojnë ata

lëkura e tyre, vitet

bëhet dukshëm më e vjetër

dhe sot nuk i uroj kujt

në lëkurën time të jetë.
27 Qershor 2010

* Të rrëfesh jetën quhet kursi në të cilin në Grac që prej marsit 2009 kam mundur të ushtroj të shkruarën në gjermanisht.

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Ana ist eine portugiesische Künstlerin, die im Burgenland lebt. Ana ist daher  EU-Bürgerin. Ana “genießt” daher die “Freiheit”, sich in Österreich niederzulassen. Als EU-Bürgerin dürfte das ja ganz leicht sein, habe ich mir so gedacht, ist ja eine der einprägsamen EU-Werbebotschaften. Und wenn man auf verschiedene Websiten surft, klingt das alles ja auch SOOOO einfach:

“EU-Staatsbürger sowie Bürger eines EWR Staates oder der Schweiz benötigen für den Aufenthalt in Österreich keinen Aufenthaltstitel. Sie müssen sich lediglich nach drei Monaten bei der Behörde melden und erhalten eine Anmeldebescheinigung, die dann von der Behörde ausgestellt wird, …”

Cool, einfach herkommen, da bleiben und mal schnell bei der Behörde melden.  Ja, so stelle ich mir diese viel beschworene  EU-Reise- und Niederlassungsfreiheit vor, dieses Gefühl,  EU-BürgerIn zu sein, in einer Staatengemeinschaft, wo wir zusammen leben wollen und es auch gerne sehen, wenn Menschen aus anderen EU-Ländern zu uns kommen.  Doch hoppala, der Satz geht ja noch weiter. Na gut, dann lesen wir mal zu Ende:

… wenn sie ihren Unterhalt decken können und über eine Krankenversicherung verfügen.”

Aha.

Das heißt, ich muss

–> meinen “Unterhalt” “decken” können. Was heißt das? Auf wie lange muss ich vorweisen, dass ich diesen Lebensunterhalt decken kann?  Und was heißt “decken”? Wieviel Geldmittel (Erspartes) muss ich besitzen oder wie hoch muss mein Einkommen sein (wenn ich z.B. nicht als StudentIn hier bin) sodass ich nach drei Monaten hier bleiben kann?

Ich bin sonst nicht so schlecht bei der Internetsuche. Aber ich habe 2 Dinge einfach nicht gescheit recherchieren können:

a) was sind jetzt die notwendigen Geldmittel,  die ein/e EU-BürgerIn nachweisen muss, um sich in Österreich länger als ein/e normale/r TouristIn aufhalten zu können? Gilt für EU-BürgerInnen auch: “Ein Aufenthaltstitel darf nur erteilt werden, wenn für den Aufenthalt ausreichende Unterhaltsmittel zur Verfügung stehen. Das ist dann der Fall, wenn die Geldmittel zumindest die gleiche Höhe wie der sogenannte „Ausgleichszulagenrichtsatz“ erreichen”?  Dies wären aktuell 783,99 Euro (Quelle).

Denn dann heißt es wieder: “EWR- und Schweizer Bürger sind zur Niederlassung bzw. zum Aufenthalt berechtigt, wenn sie: 1. in Österreich Arbeitnehmer/in oder Selbstständige/r sind” - also reicht dann eh schon eine geringfügige Teilzeitbeschäftigung auch aus?

In jedem Fall gilt auch hier:  Willkommen bist du nur, wenn du “uns” nicht auf der Tasche liegst. Das heißt: wenn du hier arbeitest, dann darfst du hier bleiben, ansonsten: tschüß, ciao, adio, bye und wie das sonst noch in allen anderen EU-Sprachen heißt.

Ach ja, wer sich in der Steiermark genau informieren will: die zuständige Behörde ist das Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Fachabteilung 7 C, Wartingergasse 43, telefonische Auskünfte gibt es unter: 0316-877, Nebenstellen 2076 oder 2083.

Anmerkung: das übrigens gilt alles nur für die “alten” EU-BürgerInnen, für jene aus den “neuen” EU-Ländern ist es ja auch noch so, dass man per Gesetz gar nicht möchte, dass sie mit ehrlicher Arbeit ihren Lebensunterhalt abdecken können, indem man ihnen gleich bestimmte Arbeiten verbietet. Scheint sehr clever und EUropäisch gedacht.

b) der Grazer MigrantInnenbeirat beschreibt sich als “politische Interessensvertretung der AusländerInnen in Graz”, wird aber nur von Nicht-EU-BürgerInnen gewählt. Wer ist dann die Beratungs-, Informations- und Interessensvertretungsstelle für EU-BürgerInnen in  der Steiermark? Wer es weiß, bitte melden!

Zurück  zu Ana. Sie ist, wie eingangs erwähnt, Künstlerin und es ist nicht gerade so, dass KünstlerInnen in Österreich mit österreichischer Staatsbürgerschaft finanziell so locker über die Runden zu kommen. Daher weiß auch Ana nicht genau, wie sie das mit dem “Unterhalt decken” so checken soll. Und außerdem: Wirtschaftskrise, steigende Arbeitslosigkeit, eh schon wissen …

Aber Ana hat “Glück”, denn sie hat einen österreichischen Freund, mit dem sie zusammen lebt.  Daher wurde ihr vom zuständigen Amt die simple Lösung für ihre Situation präsentiert: “Dann heiraten Sie halt ihren Freund.

Ähnlich wie Ana erging es übrigens auch zwei Freunden von mir. Sie haben sich, auch nicht leichter, in Nicht-EU-BügerInnen verliebt. Da ist es dann so, dass du überhaupt nur eine Beziehung aufbauen kannst, wenn du mal zuerst heiratest. Also: zuerst heiraten, dann erst zusammenziehen und so richtig kennenlernen und schauen ob es im Alltag überhaupt passt (plus den ganzen Bürokratiestress und das Eingewöhnen in ein neues Land, die Sprache lernen und mit dem Heimweh umgehen ist das aber schon eine mitunter sehr stressige Zeit, wo du höllisch aufpassen musst, dass du all das nicht in die Beziehung reinträgst).  Jemanden “nur” zu lieben, zum/zur FreundIn oder Lebensgefährtin/-en haben, das reicht nicht.

Darum erfüllt das für mich ganz eindeutig die Kriterien einer ZWANGSVERHEIRATUNG, denn nichts anderes ist es, als dass du – eventuell gegen deinen Willen, deine Einstellungen etc. gezwungen wirst, innerhalb eines bestimmten Zeitrahmens zu heiraten, um hier in Österreich mit deinem/-r FreundIn zusammen leben zu dürfen.

Ana ist übrigens eine emanzipierte Frau, die gar nicht daran denkt zu heiraten, dass sie – nur um es der Bürokratie recht zu machen. Jetzt hat sie als Kellnerin zu arbeiten angefangen, um ihren “Unterhalt” zu “decken”. Und sie hofft, daneben noch genug Zeit und Kreativität zu haben, um auch Künstlerin sein zu können …

(Joachim Hainzl)

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Mein schönes Graz, wie gerne spaziere ich durch deine Strassen und Gassen, immer auf der Suche nach neuen Geheimnissen die du versteckst. Ich lebe schon so lange hier, dass mein Akzent steirisch geworden ist, Kernöl in keinem Salat mehr fehlen darf und darüber hinaus hatte ich auch schon einen ganzen Tag lang ein Dirndl an. Also ich finde, ich bin die steirischste Chinesin in Graz. Aber für alle anderen bin ich “nur” eine Chinesin –  bis zu dem Augenblick wo ich zu sprechen beginne. Graz ist Heimat vieler Menschen und gleichzeitig das Zuhause jener die das erste verlohren haben. Graz ist so bunt wie ein Fleckerlteppich, die verschiedenen Farben sind die verschiedenen Kulturen die hier neue Wurzeln geschlagen haben. Und ist bunt nicht viel schöner als nur schwarz weiß? 

Jin Yan

  

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Schnell ein ganz frischer Eindruck von einem Schulworkshop mit älteren Jugendlichen: wir hatten heftige Diskussionen zu Arigona Zogaj und zum Thema Religionsfreiheit sprich Rechte für Muslime in Österreich.  Und immer  wieder höre ich da die Standardsätze. Es sind Meinungsäußerungen, die – wenn du nachfragst – auf keinen fundierten Argumenten passieren. Was kommt ist Sozialneid (“Die wollen hier nur ein besseres Leben haben”, “die haben auch dann frei, wenn es ein katholischer  Feiertag ist” …), eine Herunternivellierung  von allgemeinen Menschenrechten auf StaatsbürgerInnenrechte (d.h. keine Rechte für  “Ausländer” oder die dafür gehalten werden) und die Preisgabe unseres über Jahrhunderte erkämpften Menschenrechtsqualitätsstandards. Da wird dann etwa Religionsfreiheit  am Altar der Auge-um-Auge-Zahn-um-Zahn-Mentalität  geopfert (“Warum sollen sie bei uns Moscheen bauen dürfen, wenn wir in der Türkei Kirchen bauen wollen,würden sie uns auch einsperren”).

Da kommst nicht mit Argumenten an. Klar kannst du argumentieren, ist auch wichtig.  Aber gewinnen lässt sich dieser Kampf um Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung bzw. Rassismus auf der Kopfebene nicht. Denn wenn du sie fragst: “ok, bringt mir die logischen Unterschiede, warum eine Religion mit Sitz im Vatikan mehr berechtigt ist Gotteshäuser “bei uns” zu bauen als eine Religion mit Sitz in Mekka, dann kommen keine Argumente. Was kommt sind wenig argumentative Sätze wie: “wir sind mehr”, “wir waren früher da”, “ist einfach so”, …

Und du merkst plötzlich, wer deinen Einsatz für Menschenrechte als Gehirnwäsche versteht und die Berufung auf Verfassung und Menschenrechte als gleichwertig sieht zu einer rassistischen “Meinungsäußerung”. Ich sehe das nicht so. Eine Meinung, die gegen grundlegende  Menschenrechte verstößt, kann ich nicht richtiger oder gleich richtig bewerten als eine Meinung welche auf der Basis der Allgemeinen Menschenrechte basiert, die auch als Richtschnur für die österreichische Verfassung dienen.

Ernstzunehmender war da schon jener Schüler, der über seine negativen Erfahrungen mit “Ausländern” auf der Straße oder beim Fortgehen erzählte. Der meinte, gewisse Bereiche in Graz meide er eher, da das die “Reviere” der AusländerInnen seien. Diese subjektiven Erfahrungen sind ernst zu nehmen. Denn sie  konstruieren Wahrheiten und Einzelfakten schaffen Realitäten.

Ich habe mit meiner Schwester in meiner Kindheit immer wieder Streits gehabt. Auch da war es nie eindeutig wer angefangen hat, wer Opfer oder TäterIn ist. Es war eher eine Frage von Macht oder wer die Eltern eher von der Berechtigung der eigenen Interessen überzeugen konnte. Und dennoch war klar, dass wir zu einer Familie gehören.

Ähnlich ists bei Streitereien zwischen der Jugend von zwei Gemeinden, auch da geht es darum wer welches Revier bekommt, welche Mädchen, wer wessen Maibaum umschneidet und bei den Dorffestl-Raufereien Sieger bleibt. Dennoch wird niemand meinen, dass eine Gruppe  keine Daseinsberechtigung hat.

Sofern aber bei Konflikten dazu kommt, dass eine Gruppe in Österreich keine prinzipielle Daseinsberechtigung hat (z.B. weil “Ausländer”, “Moslem” oder Ähnliches), solange werden wir eine Verschärfung von Revier- und Macht- und Verteilungskämpfen haben wo die Macht von den Stärkeren bzw. der (ethnischen, sprachlichen, religiösen) Mehrheit beansprucht wird.

(Joachim Hainzl)

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Danke den Bemühungen meines Kollegen Markus Hasenberger berichtet daStandard.at über fremdsehen.
Ein erster Bericht ist hier nachzulesen.

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Es steht fest. Meine bevorstehende Reise wird auch von zwei anderen sehr netten Künstlerinnen künstlerisch begleitet. Andrea Markart und Julia Laggner arbeiten derzeit in ihrem Atelier an der Vorbereitung eines Animationsfilmes über mein Gössenberger „Abenteuer“. Wie finde ich mich als Stadtmensch in den Bergen zurecht? Wie klingt meine Geschichte, die wertvoll genug ist, um der Welt mitgeteilt zu werden? Andrea und Julia haben Gespräche mit mir geführt und wir haben bereits fast alles, Ideen von Andrea und Julia, bisherige albanische und österreichische Eindrücke von mir. Es fehlt nur noch die wichtigste Ingredienz, der Rausch der Gössenberger Natur, die Gesichter und Geschichten der Menschen, die ich noch kennenlernen darf und auf die ich mich bereits freue. Um die Wahrheit zu sagen jetzt ist das Ganze bei mir auch mit ein bißchen Ängstlichkeit verbunden. Bisher waren es nur Worte aber bald werde ich wirklich in die Berge fahren. Julia wird mich besuchen kommen und auf diesen Besuch freue ich mich sehr, denn wie sonst kann ich auch mich selbst in der Gössenberger Natur bildlich und stimmlich am besten festhalten?

Mehr in meinem Blog: Link

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