After a short visit to the gemindsamt, I left to the Heimatmuseum in Badmitterndorf! a wonderful old place where you can smell history inside. It’s full of beautiful as well as sad memories of this beautiful small place. Pictures, Photos, Pipes, Typewriters, Rocks, bones, masks, belts, dolls, books, documents and more..

One would be crazy, to waste this nice hot weather without going to the swimming pool for few hours.. and yes, I was not crazy!

later, on the evening, I met Evelyn from AAI-Graz, who was so kind to take me on a tour to Irdning, Stainach, Oeblarn, Liezen and back to Badmitterndrof where we had a nice talk at the Hotel Post!

In Irdning: we had the chance to attend the “super” presentation of my neighbor in the student house as well as the continent; Mercy Drocas from Kenya.

In Oeblarn: we attended the first bollywood movie evening, with pamir harvery.

In Liezen: we attended a regionale10 meeting with journalists from Die Presse, germany and switzerland!

long day huh?? but it’s not over yet!

After Evi left to Irdning, I went to the Witzinger bar in the center of badmitterndorf, where I had a kleine Radler and had a useuful talk with a mexican german Tourist!

Just like every tourist here, he visits bad mitterndorf Regulary since 24 years, his grandmother got a house here (okay like everybody..). Although he was raised up in the Ruhr-area, studied and works in Berlin, he said that he has his best memories in this place. “I’m just very related to this place, the most horrible accident of my life I had it here when I was thirteen, It took me two years to walk again… the first time i entered a disco, was here in bad mitterndorf, every year I come here.. I’m a part of that place”, Peto said.

we also talked about advantages and disadvantages of having parents of different nationalities!


Everyday, I’m meeting more people who are related to that place? what so special about it?

I believe there are more people living in my street in Cairo than the whole inhabitants of this city!

The more I talk with the people here, the more they mention the “identity”. the identity of the place is what makes it best!
The houses, the bauernhouses, the typical austrian guest houses, the food and the lifestyle! It’s calm, happy and friendly!

Personally, I’m getting more used to the place! I like walking around at night.. the more i walk, the more i discover!

non-important piece of Information: I envy Austrians, for the amount of beer they got!


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Die heutige Eröffnung der Regionale 10 möchte ich zum Anlaß für einige Zahlenspiele zum Thema Liezen und AusländerInnen nehmen:

Der/die AusländerIn als Gast:

–> Im Winterhalbjahr 2008/09 sind im Bezirk Liezen 222.638 AusländerInnen angekommen und dabei 1.252.319mal in der Obersteiermark aufgewacht (was  mehr als 50% aller Nächtigungen in der Steiermark sind).

Der/die AusländerIn als MitbewohnerIn:

–> zu Neujahr 2009 wohnten im Bezirk 5.122 AusländerInnen. Das sind 6,4% der  Gesamtbevölkerung und entspricht fast genau dem durchschnittlichen Anteil in der Steiermark.

–> Den höchsten prozentuellen (bzw. absoluten) Anteil gab es in den Gemeinden:

Schladming mit 11,7 % (absolut: 528)

Liezen mit 10,9 % (absolut: 756)

Stainach mit 10,7 % (absolut: 213)

Bad Aussee mit 10,4 % (absolut: 508)

Bad Mitterndorf mit 9,7 % (absolut: 295)

Rotternmann 8,8 % (absolut: 459)

–> Die wenigsten AusländerInnen waren 2009 anzutreffen in Palfau (7 Personen bzw. 1,7%), Oppenberg (7 Personen bzw. 2,7%), Gössenberg (8 Personen bzw. 2,9%), Weißenbach an der Enns (9 Personen bzw. 1,7%) und Donnersbachwald (9 Personen bzw. 2,6%).

–>  Den größten Zuwachs an AusländerInnen zwischen 2001 und 2008 gab es in Liezen (+221), Admont (+81), Bad Aussee (+49) und Gröbming (+48). Die meisten  AusländerInnen weggezogen sind in dieser Zeit aus Rottenmann (-89) und Bad Mitterndorf  (-78).

–> 2008 kamen 48 Kinder mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft im Bezirk auf die Welt.

AsylwerberInnen und Flüchtlinge:

–> Die Zahl der Flüchtlinge im Bezirk ging von 162 im Jahr 1993 auf  41 Personen im August 2009 zurück.

Aus AusländerInnen werden ÖsterreicherInnen:

–> Zwischen 2000 und 2008 nahmen im Bezirk 1.127 AusländerInnen die österreichische Staatsbürgerschaft an. Während der Spitzenwert im Jahr 2004 bei 227 Persoen lag, waren es 2008 nur mehr 48  Einbürgerungen.

(Joachim Hainzl)

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Wer sind die Inder? Zuerst einmal klingt „die Inder“, so ähnlich (in ungegenderter Version) wie „Kinder“, was ihnen schon mal einen gewissen sprachlichen Vorteil in deutschsprachigen Ländern einbringt.

Um 2000 waren es dann nicht einfache ArbeiterInnen, sondern ComputerspezialistInnen, denen Angst und Bang zu werden hatte um ihre Arbeitsplätze, wenn es um eine indische Arbeitsmigration nach Europa ging. Denn diese wurde sogar von nach Indien gereisten PolitikerInnen vor Ort massiv eingefordert.

Ähnlich wie bei ChinesInnen und ItalienerInnen gibt es dann noch eine kulinarisch willkommene Seite, die zu eigenen „indischen“ Lokalen führt.

Manche wissen etwa auch, dass das Exil des tibetischen Dalai Lama sich im indischen Dharamsala befindet, wo ihn etwa der verstorbene Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider besucht hatte.

Das „Drüsige Indische Springkraut“ ein „invasiver Neophyt“ (also ein nicht-einheimischer Pflanzen-Migrant) ist, hat hoffentlich die Meinung der LiezenerInnen über Indien nach dem Artikel ihres Stadtgärtnermeisters Reinhard Peer im Herbst 2009 (S.20) nicht nachhaltig negativ beeinflusst: „War es anfänglich als Zierde gedacht, verbreitete es sich rasch frei und ungewollt. Eine einzige Pflanze produziert bis zu 4.000 Samen, die beim Aufplatzen der Samenkapsel bis zu 7 m weit geschleudert werden […] Eine erfolgreiche Bekämpfung ist stark vom Zeitpunkt der gesetzten Maßnahmen abhängig. Empfohlen wird, dass zur Blütezeit und vor der Samenreife die Pflanzen tief und gründlich  entfernt werden.“

Zum Glück haben wir in Österreich unseren, „den Inder“. So wissen wir genau, wie die rund 8.000 Personen mit indischem Migrationshintergrund, die alleine in Wien leben, aussehen. Naja, zumindest die Männer. Oder doch nicht? Denn wie Ramesh Nair, der Werbungs-Darsteller meint, hätten „den Spot sogar seine Verwandten im südindischen Kerala verstanden, die er im Dezember mit seiner Mutter besucht hat. „Die haben nur gelacht, weil ich als Hindu einen Turban trage, was nur die Sikhs tun.“ Sie auch, oder? Denn was die Unterschiede zwischen Hindus und Sikhs sind, das gehört doch zum Basisallgemeinwissen eines/einer Österreichers/-in.

In einem Wiener Gebetshaus der Sikhs im Mai 2009 wurden Shri Guru Ravidas-Gläubige angegriffen und dabei der Prediger Sant Rama Anand getötet sowie mehrere Personen verletzt. Dies nahm Heinz Christian Strache (FPÖ) zum Anlass, den Angehörigen der Opfer sein Beileid auszusprechen? Nein, es war für ihn vielmehr der Beweis, dass die Wiener  Zuwanderungspolitik „geradezu ins Chaos, in die multikulturelle Kriminalität“ führe.

Dabei hat Der Standard bereits 2008 aufgedeckt: „Ohne Sikhs gäbe es keinen Parmesan mehr“. Denn „rund 50.000 indische Immigranten melken die Kühe der Poebene und verarbeiten die Milch zu Käse.“

(Joachim Hainzl)

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Ja sam učio srpskohrvatski (bila je ijekavska varianta i tako je više hravtski jezik) u školi. To je bio na gimnasiu u Leibnicu od 1983 do 1986 godine. Na žalost mi nisu imali mnogo vježbu u Austriju i tako ja sam danas vrlo loše u taj jezik. Ali dobro je, da znam nešto o taj jezika (danas ja tako razumijem malo od tri jezici: hrvatski, bosanski i srpski) i cirilicu. Na primjer to je dobro za moju kolekciju. Ja čitam srpski ili ruski ili bugarski cirilica na cigaretna kutijama. I razumijem malo isto! Tako je otvorna jedna velika vrata do slavističke jezice za mene. Ja volim to. Prije dva ili tri mjeseci  ja sam bio za jedan „workshop“ u školi i jedan učenik je govorio bosanski. Govorio sam malo s njim i on je bio vrlo (zabarovio što znače “überrascht“), da razumijem malo od njegov jezike. Ali sada je dosta zato što ja sam pisao to bez neki pomoč ili riječnik. I to zna, oprostite mi za sve ja sam zaborovio ili što nije u redu! Hvala!

Sie haben mich jetzt nicht verstanden? Kein Problem: fragen Sie jemanden, der/die kroatisch oder bosnisch oder serbisch spricht, der/die kann Ihnen das – trotz meiner vielen Fehler – wahrscheinlich übersetzen. Vielleicht kennen sie ja auch jemanden aus Deutsch Tschantschendorf oder einem anderen Ort, wo die Gradišćanski Hrvati als nationale Minderheit ihre Muttersprache sprechen.

Es ist doch schön, wenn jemand mehrere Sprachen sprechen kann, oder (nicht umsonst fördert die EU Mehrsprachigkeit!)?  Nein? Das stört Sie? Weil man in Österreich Deutsch zu  sprechen hat? Weil das Sprechen der Erstsprache ein Zeichen fehlenden Integrationswillen ist? Oder von Abschottung? Weil Sie jetzt nicht wissen was ich gesagt habe und es sicher ein Witz auf Ihre Kosten war? Geht es Ihnen so, wie einer Jugendlichen, die einmal mir gegenüber meinte, sie zucke schon aus, allein wenn sie diese fremden Sprachen  in der Öffentlichkeit, wie z.B. in der Straßenbahn höre? Dann könnten Sie ja so vorgehen wie jene Schule im Bezirk Liezen, welche vor einigen Jahren mit schriftlicher Einverständniserklärung den Gebrauch jeder Sprache außer Deutsch, Englisch, Italienisch und Französisch im Schulgebäude für die SchülerInnen verboten hat – also z.B. Bosnisch, Kroatisch, Türkisch, Kurdisch, Tschetschenisch, Albanisch, …

Heute zum Schluss noch ein Rätsel: Laut österr. Bundesgesetz sind  Volksgruppen […] die in Teilen des Bundesgebietes wohnhaften und beheimateten Gruppen österreichischer Staatsbürger mit nichtdeutscher Muttersprache und eigenem Volkstum“. Ab wann sind ÖsterreicherInnen, die sich im Sinne ihrer Mehrfachidentität auch als GriechInnen, ItalienerInnen, TürkInnen, KurdInnen, BosnierInnen, AlbanerInnen, PerserInnen etc. fühlen, lange genug  in Österreich beheimatet, dass sie gefördert werden, wenn sie ihre Sprache und Kultur praktizieren statt dass sie bloß als sich endlich zu integrierende Angehörige einer Parallelgesellschaft  angesehen werden?

(Joachim Hainzl)

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Die Migration ist in Österreich weit verbreitet. Die Jungen zieht es bei der Landflucht vom Rand in die urbanen Zentren, etwa als Wirtschaftsflüchtlinge oder weil sie nur dort eine höhere Bildung absolvieren können (aber auch die Reicheren wanderten bisweilen, so im 17. Jh. als die Pest im Bezirk Liezen wütete und die Adeligen ihre Landschlösser verließen). Doch statt zurückzukehren, verbleiben viele der jungen Landbevölkerung nach den Jahren der Ausbildung in den Städten. Im südsteirischen G. wehrte sich daher noch in den 1960ern der Bürgermeister gegen die Ansiedlung eines Gymnasiums, da dann die Jugendlichen in der Schule statt am Acker wären. Eine spannende Diskussion zu Bildung und Arbeit am Land findet sich in einer Parlamentsdebatte aus dem Jahr 1948 (S.2843-2864). Laut Volkszählung 2001 (S.70) war übrigens bei den ab 15-jährigen im Bezirk Liezen die Pflichtschule mit 33,7% der höchste Bildungsabschluss. Rund 41% hatten eine Lehre abgeschlossen und 3,5% (im Vergleich Graz: 13,2%) besaßen einen Hochschulabschluss.

Der Bezirk Liezen hat laut Landesstatistik (S.136-8; Karte S.59) zudem seit 2001 rund 2% der Bevölkerung verloren und liegt damit noch recht gut .  Mit rund 5% war der Verlust in den Bezirken Judenburg, Leoben, Mürzzuschlag und Murau am größten.  An der Spitze der Abwanderung steht jedoch Oppenberg mit -6,5% (S.62). Interessant ist, dass es dort mit 30% auch noch den höchsten Anteil in der Land- und Forstwirtschaft gibt, während der Anteil im Bezirk Liezen sonst nur mehr 6,3% beträgt. Bereits zwei Drittel der Beschäftigten sind laut der Statistik (S.19) im tertiären Bereich beschäftigt (viele im Fremdenverkehr).

Das heißt, auch wir haben unter uns sehr viele (Binnen)MigrantInnen, welche ihre Dörfer, Familien, FreundInnen und Heimat verlassen haben, auf der Suche nach Arbeitsplätzen, mehr Bildung oder einfach einem neuen Leben. Wir kommen dann nach Graz, als Fremde. Und bisweilen erkennst du uns an unserem Dialekt (sei es z.B. kärntnerisch oder tirolerisch). Ich kam mit 16 Jahren in die Stadt. Ich habe es genossen, nicht mehr jeden auf der Straße grüßen zu müssen. Zum anderen habe ich den Wald meiner Heimat noch Jahre später vermisst, wo ich jeden guten Schwammerl- und Brombeerenplatz kannte. Und hab mich jedesmal vor der Gürtelturmkreuzung gefürchtet, wo ich mich mit dem Rad plötzlich inmitten von Autos auf der mehrspurigen Straße wiederfand.

Übrigens: wenn wir von MigrantInnen reden, meinen wir in der Regel wiederum nur jene ZuwanderInnen, welche dabei eine Staatsgrenze überschritten haben. Und das, obwohl die Migrantin, die aus Liezen nach Graz kommt, es dabei viel weiter hat als jene aus Maribor.

(Joachim Hainzl)

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