Das außergewöhnliche Spiel  fremdsehen. Für die ganze Familie geeignet. Freigegeben ab 6 Jahren.

Spielanleitung


Spielausstattung:

1 Spielplan (Schladming)

Verschiedene Spielfiguren (Mirko Maric* und Einheimische)

Kameras

Die Spielfiguren:

Mirko Maric*: Ein Undercover-Agent mit Hut und schwarzer Sonnenbrille. Sein Ziel ist es, an öffentlichen und noch so bekannten Orten immer unerkannt und versteckt zu bleiben.  Wird es ihm gelingen?

Die Verfolger: Eine Gruppe von Einheimischen aus Schladming, deren großes Ziel es ist, ein Foto von Agent Maric zu schießen – auf dem er auch klar und deutlich erkennbar ist.

Vorbereitung des Spiels:

1)      Mirko Maric* trifft undercover in Schladming ein. Die Einheimischen bereiten sich auf eine spannende Suche vor.

2)      Alle Mitspieler müssen mit einer Kamera ausgestattet werden.

3)      Alle Spielfiguren werden auf „LOS“ gestellt.

Ziel des Spiels:

Ein Foto von Mirko Maric* zu schießen und somit den versteckten Undercover-Agent zu finden.

Der Spielablauf:

Auf los geht’s los! Alle Spieler starten gleichzeitig auf dem LOS-Feld. Wer als erster glaubt ein Foto von dem Undercover-Agent geschossen zu haben, läuft so schnell wie möglich ins Ziel. Doch das Spiel ist noch lange nicht zu Ende. Denn wer sagt, dass der Agent auf dem Foto wirklich Mirko Maric* ist?

Die Antwort auf diese Frage erfährt man dann am Ende des Spiels in einer Ausstellung. Dort werden die Bilder von Agent Mirko* und die seiner Verfolger ausgestellt.

*Name von der Redaktion geändert

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Die KünstlerInnen von Fremdsehen haben verschiedene Gemeinden als GastgeberInnen. Leider kenne ich viele dieser Gemeinden (noch) nicht persönlich. Was also läge es näher, als sich einmal über das Internet ein schnelles Bild zu machen, über die jeweilige Rolle des/der AusländerInnen?

Dazu habe ich heute eine Suchmaschine-Recherche durchgeführt. Hier nun das spontane (und absolut unrepräsentative!) Bild, das sich aus den ersten beiden Google-Suchtreffern (Ortsname Ausländer) ergibt:

Admont

Treffer 1: Am 5. August 1945 wird in einem ehemaligen Lager der Wehrmacht ein Auffanglager für „DP“ (Displaced Persons) eingerichtet, „das mit 2.000 bis 2.400 Personen zu den größten Flüchtlingslagern der Steiermark zählt. […] Plündernde und stehlende Ausländer flüchten unter Zurücklassung ihres Diebsgutes in das DP-Lager. Mit Hilfe englischer Truppen führen 100 (!) Gendarmen aus dem Ennstal eine Razzia durch und beschlagnahmen Waffen und Munition. […] Der Gendarmerie-Posten Admont wird wegen der häufigen Raubüberfälle auf 20 Mann verstärkt. Im Frühjahr 1946 werden zwei Gendarmen bei einer Anhaltung beschossen, die Ausländer flüchten ins Lager. Nach Admont werden jüdische Flüchtlinge verlegt. 50 von ihnen plündern am 19. Juni das Schloss Röthelstein. Bei der Verhaftung eines polnischen Einbrechers werden drei Admonter Gendarmen von 25 Polen tätlich angegriffen. In Notwehr erschießen die Gendarmen einen Polen. Am 9. September überfallen 60 jüdische Lagerinsassen den Gendarmerieposten Admont. Ein Hilfsgendarm wird bis zur Bewusstlosigkeit niedergeschlagen.“ (Amtliche Mitteilung des Bürgermeisters von Admont, Dez. 2007, S.9).

Treffer 2: Der Gast (Nickname „hessemonk“) berichtet über seinen Aufenthalt im Stift Admont: „Als Ausländer in unserm steirischen Bergbauernkloster muss man sich auch an die Tischsitten gewöhnen; dazu gehört auch der Sterz. Er wurde heute zum Abendessen serviert. Mit Kaffee und Milch!!! Ich war Tischdiener und – was einen Gast betraf – etwas unsicher: Zuerst nahm er sich einen Teller voll. Dann stocherte er mit seiner Gabel darin rum. Dann schob er den Teller etwas weg. Schließlich hab ich ihn gefragt, ob er etwas anderes wolle. ‚Nein’ – die Antwort ‚ich habe das vor vierzig Jahren das letzte Mal gegessen. Es sind so viel Erinnerungen damit verbunden…’“ (Blog „preiset den herrn“)

Aigen im Ennstal

Treffer 1: Statistik zum AusländerInnenanteil in der Gemeinde. Demnach lebten in der Gemeinde 1981 13 (0,5%), 1991: 35 (1,4%) und 2001: 57 AusländerInnen (2,2%). (Statistik, Land Steiermark)

Treffer 2: Im Sommerhalbjahr 2008 lag die Gemeinde in der steirischen Hitliste an 19. Stelle hinsichtlich der Anzahl von AusländerInnen, welche in der Gemeinde übernachtet haben. 4.126 Personen haben dabei 19.128 Nächte in Aigen verbracht. (Statistik, Land Steiermark)

Bad Mitterndorf

Treffer 1: Das ist bereits ein Treffer von uns, von fremdsehen.at! Was bedeutet, dass wir auch eine Verantwortung mit unseren Beiträgen haben, da wir bereits innerhalb kurzer Zeit das (zumindest) virtuelle Bild der Gemeinden im Verhältnis zum Thema „Ausländer“ mitgestalten können. (fremdsehen.at)

Treffer 2: Und wieder schlägt die Statistik Steiermark zu: Im Sommerhalbjahr 2009 lag die Gemeinde in der steirischen Hitliste an 11. Stelle hinsichtlich der Anzahl von AusländerInnen, welche in der Gemeinde übernachtet haben. 12.453 Personen haben dabei 72.385 Nächte in Aigen verbracht. (Statistik, Land Steiermark)

Donnersbach

Treffer 1: Kann man am Umstand dass die ersten Treffer zumeist Angaben zu Nächtigungszahlen von TouristInnen sind, darauf schließen, dass man AusländerInnen in vielen fremdsehen-Gemeinden vorrangig als zahlende Gäste begegnet? Jedenfalls hatte  Donnersbach im September 2008 mit 46 Personen um 100% mehr ausländische TouristInnen in der Gemeinde als im Vergleichsmonat 2007. (Statistik, Land Steiermark)

Treffer 2: Das Verhältnis zwischen InländerInnen- und AusländerInnentourismus ist seit langem ein Thema und wird auch wissenschaftlich behandelt. Z.b. im Beitrag „Der Massentourismus als Dynamisches Beispiel“ von Elisabeth Lichtenberger (1975). Dabei schreibt sie: „Eine ostwärts gerichtete Expansion ausländischer Gäste macht sich in der sommerlichen Hochsaison bemerkbar. […] Umgekehrt kommen in der Wintersaison die inländischen Gäste im oben genannten Raum der Bewegungsfront des Ausländerfremdenverkehrs zum Tragen. Dies gilt i. b. für das steirische Ennstal (Donnersbach, Haus, Rohmoos, Schladming, Tauplitz) […]“  (S.194)

Irdning

Treffer 1: 2008 gab es in der steirischen Tennis-Landesliga „eine Beschränkung auf einen Ausländer. Der ATV Irdning hat vier Legionäre und will diese Regelung daher per Gerichtsbeschluss bekämpfen. […] Bei der Generalversammlung im vorigen Sommer war beschlossen worden, dass in allen steirischen Ligen pro Team nur noch ein Ausländer spielberechtigt ist. ‚Das widerspricht ganz klar EU-Recht und daran muss sich sogar der steirische Tennisverband halten’, wettert Irdning-Boss Peter Schöttl. ‚Ich werde eine einstweilige Verfügung einbringen, um mit meinen vier Legionären zu spielen. Ich sehe nicht ein, dass ich zum Beispiel einen Tomas Janci, der seit zwölf Jahren bei uns spielt, heuer aussperren muss’, so Schöttl weiter. Im Notfall wolle er die Sache bis zum Höchstgericht durchfechten, seine Anwälte prüfen derzeit ähnliche Fälle. Der steirische Verband sieht alles anders und bleibt sehr kühl. “Wir haben einem Wunsch der Vereine Rechnung getragen und es ist so beschlossen worden”, sagt StTV-Präsident Hannes Zischka. ‚Wenn uns ein Gericht sagt, wir dürfen das nicht, sind wir die Ersten, die es zurücknehmen. Die private Meinung des Herrn Schöttl ist zu wenig’, so Zischka. Er ist der Ansicht, dass das Arbeitsrecht nicht so einfach auf eine Amateurmeisterschaft umzusetzen ist. Bisher ist beim StTV auch noch kein Schreiben des ATV Irdning eingelangt. ‚Wir werden auf jeden Fall mit mehreren Ausländern antreten’, sagt Schöttl. ‚Dann können gleich alle wieder heim fahren und es geht 9:0 für den Gegner aus. Der Oberschiedsrichter wird dann auf falsche Aufstellung entscheiden’, stellt Zischka klar.“ (Kleine Zeitung, 20.4.2008)

Treffer 2: Das Thema hat sogar überregionale Resonanz gefunden: „Ich finde diese Regelung gehört bundesweit eingeführt. Viele Vereine kommen mit einer Handvoll Legionären zu den Spielen, werden Meister gewinnen dann nichts in der Staatsliga, steigen wieder ab, der Geldhahn wird wieder zugedreht, die Ausländer sind wieder weg und die Mannschaft löst sich auf. So habe ich es nun bei einigen Jahren erlebt (Bsp. Oslip).Die Clubs selber verlieren komplett ihre Identität und alles dreht sich nur mehr um Geld und Ausländer, anstatt dass man sich bsp. um Nachwuchsarbeit kümmert“. (Marc Landauer)

Gössenberg

Diese Gemeinde ist bereits ganz fremdgesehen!

Treffer 1: Lindita Komani besucht den Ort. (Interview)

Treffer 2: Unsere Erhebung der statistischen Daten landet auf Platz 2. (Beitrag von Joachim Hainzl).

Mitterberg

Treffer 1: Unsere Erhebung der statistischen Daten ist der erste Google-Treffer. (Beitrag von Joachim Hainzl).

Treffer 2: Herr Markus Stock vom AMS ist für das „Service für Unternehmen und Ausländerbeschäftigung“ Ansprechpartner für die Gemeinden „Gröbming, Mitterberg, Michaelerberg, Pruggern, St. Martin, Öblarn, Kleinsölk, Großsölk, St. Nikolai“. (AMS Steiermark)

Öblarn

Treffer 1: Tja, in Öblarn ist man wohl schon als Oberösterreicher ein „Ausländer“: So ergeht es zumindest Herrn Ronald Gamsjäger aus Windischgarsten: „ Der ‚Ausländer’ in unserem Club. Als wir ihn kennenlernten dachten wir, so ein netter und ruhiger Typ. Doch wir wurden kurz darauf eines Besseren belehrt. Hat ein loses Mundwerk und fachsimpelt am liebsten den ganzen Tag.“ Er ist Kassier beim Opel Club Öblarn.

Treffer 2: Der Athletik Club Öblarn spielt mit seiner Gewichthebermannschaft in der Regionalliga – West mit. Auch dort gibt es eine Beschränkung von Ausländern: „In einer Mannschaft kann nur ein Athlet ohne österreichische Staatsbürgerschaft (Ausländer) an den Start gehen […] Bei Anmeldung eines Ausländers ist innerhalb der Übertrittszeit eine Bestätigung des jeweiligen Verbandes mit der Vorjahresbestleistung bzw. der Bestleistung des letzten Jahres, in dem der Athlet gestartet ist, dem ÖGV vorzulegen.“ (Durchführungsbestimmungen des Österr. Gewichtheberverbandes, 2010)

Ebenfalls einer der ersten Treffer bringt uns übrigens zurück in die Vergangenheit, als u.a. auch arme ObersteirerInnen Arbeit und Glück in der Fremde suchten und dabei mit Fremdengesetzen und der Abschiebung Bekanntschaft machten. 1911 wurden so aus dem Deutschen Reich der Öblarner Kajetan Rainer und der Gröbminger Arthur Zelbacher abgeschoben. (Deutsches Gauner-Repertorium)

Pruggern

Treffer 1: Wieder ein Ort, der über Fremdenverkehrzahlen zu definieren ist. Im Tourismusjahr 2008 lag die Gemeinde in der steirischen Hitliste an 12. Stelle hinsichtlich der Anzahl von AusländerInnen, welche in der Gemeinde übernachtet haben. 8.191 Personen haben im Jahr 2008 48.480 Nächte im Ort verbracht. (Statistik, Land Steiermark)

Treffer 2: Auch im Tourismusjahr 2009 lag die Gemeinde in der steirischen Hitliste an 12. Stelle hinsichtlich der Anzahl von AusländerInnen, welche in der Gemeinde übernachtet haben. Durchschnittlich verbrachten die 9.882 Gäste fast eine ganze Woche (6 Nächte) im Ort. (Statistik, Land Steiermark)

Schladming

Treffer 1: „Reiche Ausländer kaufen Hotels und Pensionen auf. Immer mehr Ausländer entdecken die heimischen Tourismusbetriebe auch als Investmentquelle. Schweden kauften sich groß in Bad Gastein ein, Russen siedeln sich in Schladming an, Engländer und Holländer investieren im Pinzgau.“ Z.B. das  „Sporthotel ‚Selbach’ in Schladming-Rohrmoos: Russische Investoren und als Leiterin die Ex-Skiweltcupläuferin Tatjana Lebedeva.“  (Salzburger Fenster, 2005) Dementsprechend oft findet man auch den Gesetzestext hinsichtlich des Grundstückerwerbs durch AusländerInnen.

Treffer 2: Kommentar von „Schladminger“ im Jänner 2090 zur Tenne Schladming, der größten Apres Ski Hütte der Alpen: „Übrigens !! Ausländer dürfen zwar rein , aber in der Tenne nicht in der Gruppe stehen und lachen!!!“ Dazu meint „fastjapaner“: “[…] wenn das ein scherz sein sollte, ist er verdammt schlecht, wenn das der wahrheit entspricht, na dann – gute nacht. klingt aber ein bisschen unglaubwürdig, da ja gerade ausländer es sind, die die fette kohle bringen.“ (Blog Alpenglühen)

Selzthal

Treffer 1: Eine klare Ablehnung von ausländischen MitbürgerInnen ist bei „soeztoi“ vorhanden: „Welche Projekte hat die Gemeinde Selzthal durchgeführt, durchgezogen um die Abwanderung der Bevölkerung zu verhindern? Dagegen sind jetzt dutzende Ausländer im und rund um den Ort angesiedelt.“ (Kleine Zeitung, 16.10.2009)

Treffer 2: Bei einer Statistik zu „Ankünfte im Jahr 2006 in der Kleinregion ARGE Wirtschaftsregion Steiermark Nord“ wird Selzthal zwar angeführt, aber mit der Zahl 0 bei der Rubrik „Ausländer“. Interessant ist dabei auch das Volkszählungsergebnis von 2001 zu den Schulabschlüssen. Demnach gab es damals in Selzthal 2,2% AkademikerInnen; 5,6% mit AHS- oder BHS- 53,5% mit mittlerem und 38,8% mit Pflichtschul-Abschluss.(Rauminformationssystem Steiermark, Kleinregion ARGE Wirtschaftsregion Steiermark Nord)

Großsölk

Treffer 1: 1981 lebte gerade mal 1 AusländerIn in Großsölk. 2001 stieg der AusländerInnen-Anteil auf 3,4% mit 18 Personen.  (Volkszählungsdaten 2001)

Treffer 2: Im September 2008 verbrachten 55 ausländische TouristInnen vier Nächte in der Gemeinde. (Statistik, Land Steiermark)

St. Gallen

Treffer 1: Gar nicht so leicht, bei der Namensgleichheit mit der Schweizer Stadt, etwas zum steirischen Ort zu finden. Noch dazu da es in der Schweiz in diesem Zusammenhang eine Unmenge an Inhalten gibt. Dennoch: der Fußballclub SV St. Gallen hat in der heurigen Saison einen Ausländer im Kader: Und zwar ist das der 1991 geborene Bosnier Miroslav Sekic. Interessant ist, dass es auf dieser Webseite auch Spieler mit mehreren Nationalitäten gibt,  wie etwa den ebenfalls bei St. Gallen tätigen Austro-Türken Emre Okatan. (Transfermarkt)

Treffer 2: 2001 betrug der AusländerInnenanteil in St. Gallen mit 35 Personen ganze 2,3%.  (Volkszählungsdaten 2001)

St. Martin am Grimming

Treffer 1: Herr Markus Stock vom AMS begegnet uns hier wieder. (AMS Steiermark)

Treffer 2: Nachdem 1981 5 AusländerInnen im Ort wohnten, waren es 1991 nur mehr 2 und dann 2001 21 Personen (2,8%) (Volkszählungsdaten 2001).

(Joachim Hainzl)

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Die heutige Eröffnung der Regionale 10 möchte ich zum Anlaß für einige Zahlenspiele zum Thema Liezen und AusländerInnen nehmen:

Der/die AusländerIn als Gast:

–> Im Winterhalbjahr 2008/09 sind im Bezirk Liezen 222.638 AusländerInnen angekommen und dabei 1.252.319mal in der Obersteiermark aufgewacht (was  mehr als 50% aller Nächtigungen in der Steiermark sind).

Der/die AusländerIn als MitbewohnerIn:

–> zu Neujahr 2009 wohnten im Bezirk 5.122 AusländerInnen. Das sind 6,4% der  Gesamtbevölkerung und entspricht fast genau dem durchschnittlichen Anteil in der Steiermark.

–> Den höchsten prozentuellen (bzw. absoluten) Anteil gab es in den Gemeinden:

Schladming mit 11,7 % (absolut: 528)

Liezen mit 10,9 % (absolut: 756)

Stainach mit 10,7 % (absolut: 213)

Bad Aussee mit 10,4 % (absolut: 508)

Bad Mitterndorf mit 9,7 % (absolut: 295)

Rotternmann 8,8 % (absolut: 459)

–> Die wenigsten AusländerInnen waren 2009 anzutreffen in Palfau (7 Personen bzw. 1,7%), Oppenberg (7 Personen bzw. 2,7%), Gössenberg (8 Personen bzw. 2,9%), Weißenbach an der Enns (9 Personen bzw. 1,7%) und Donnersbachwald (9 Personen bzw. 2,6%).

–>  Den größten Zuwachs an AusländerInnen zwischen 2001 und 2008 gab es in Liezen (+221), Admont (+81), Bad Aussee (+49) und Gröbming (+48). Die meisten  AusländerInnen weggezogen sind in dieser Zeit aus Rottenmann (-89) und Bad Mitterndorf  (-78).

–> 2008 kamen 48 Kinder mit nicht-österreichischer Staatsbürgerschaft im Bezirk auf die Welt.

AsylwerberInnen und Flüchtlinge:

–> Die Zahl der Flüchtlinge im Bezirk ging von 162 im Jahr 1993 auf  41 Personen im August 2009 zurück.

Aus AusländerInnen werden ÖsterreicherInnen:

–> Zwischen 2000 und 2008 nahmen im Bezirk 1.127 AusländerInnen die österreichische Staatsbürgerschaft an. Während der Spitzenwert im Jahr 2004 bei 227 Persoen lag, waren es 2008 nur mehr 48  Einbürgerungen.

(Joachim Hainzl)

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